
ALVERIA IST PARTNER DER 18. AUSGABE DES FORUMS „HR PEOPLE & CULTURE 2026“
22. September 2026Berichtspflichten zur Vergütungstransparenz: Wer muss welche Angaben machen?
1. Oktober 2026
30. September 2026
So erfüllen Sie die Richtlinie zur Lohntransparenz: Die Checkliste für Unternehmen
Zusammenfassend
- Die wichtigsten Maßnahmen: Umfang, vergleichbare Positionen, neutrale Kriterien, Messung der Lücke, Informationen für Bewerber und Mitarbeiter.
- Das Gesetzesdekret 96/2026, das seit dem 7. Juni 2026 in Kraft ist, setzt die Richtlinie (EU) 2023/970 um.
- Unternehmen mit mindestens 100 Beschäftigten müssen auch das geschlechtsspezifische Lohngefälle melden; Unternehmen mit mindestens 150 Beschäftigten müssen dies erstmals bis zum 7. Juni 2027 tun.
Um zu verstehen, wie die Richtlinie zur Lohntransparenz umsetzen, è opportuno procedere con metodo: perimetro, posizioni, criteri, misura del divario, informazioni e report. Questa guida, per HR responsabili Compensation & Benefits, amministrazione del personale e consulenti del lavoro, riassume Verpflichtungen, Unterschiede nach Unternehmensgröße, Checkliste in 8 passi e piano di transizione per l'adeguamento alla trasparenza retributiva.
Lohntransparenz: Was müssen Unternehmen gemäß Richtlinie und Verordnung tun?
Im Rahmen der Lohntransparenz müssen Unternehmen die Lohngestaltung nachvollziehbar machen: objektive und neutrale Kriterien, Informationen für Bewerber und Mitarbeiter sowie – ab einer bestimmten Unternehmensgröße – Daten zum geschlechtsspezifischen Lohngefälle. Es wird viel über Lohntransparenz gesprochen, doch der Begriff bezieht sich auf die gesetzlichen Vorschriften zur Lohntransparenz.
La Direttiva (UE) 2023/970, la "Richtlinie zur Lohntransparenz", fissa regole comuni per gli Stati membri; il D.Lgs. 96/2026 la recepisce in Italia ed è la "Legge sulla trasparenza salariale", con riferimenti al CCNL. Gli obblighi principali:
| Verpflichtung | Was sieht der Entwurf vor? | Verweis auf das Gesetzesdekret 96/2026 |
| Objektive und neutrale Kriterien | Geschlechtsneutrale Einstufung und Vergütung | § 4 |
| Transparenz vor der Einstellung | Anfangsgehalt oder Gehaltsstufe; Verbot, nach der bisherigen Gehaltsentwicklung zu fragen | § 5 |
| Transparente Vergütungskriterien | Den Arbeitnehmern bekannte Vergütungs- und Beförderungskriterien | § 6 |
| Recht auf Information | Antwort innerhalb von zwei Monaten zu den individuellen und durchschnittlichen Werten nach Geschlecht | Artikel 7 |
| Mitteilung über die Lücke | Indikatoren zur Kluft, ab 100 Beschäftigten | Artikel 9 |
| Gemeinsame Bewertung | Con i rappresentanti, se il divario ≥5% non è giustificato né corretto | § 10 |
La prima comunicazione del divario scade il 7 giugno 2027 per chi ha almeno 150 dipendenti (art. 9). Per le discriminazioni accertate, l'art. 13 rinvia all'art. 41 del Codice delle pari opportunità (D.Lgs. 198/2006).
Per produrre questi dati con continuità si può usare un Software für Lohntransparenz.
Trasparenza retributiva e PMI: cosa cambia in base alla dimensione dell'azienda
Die Lohntransparenz betrifft auch KMU: Einige Verpflichtungen gelten für alle, andere erst ab einer bestimmten Mitarbeiterzahl.
| Verpflichtung | Chi è coinvolto |
| Neutrale Kriterien, Transparenz vor der Einstellung, Recht auf Information | Alle Arbeitgeber (§§ 4, 5, 7) |
| Transparente Vergütungskriterien | Alle; nicht verbindliche Kriterien für die wirtschaftliche Entwicklung bei weniger als 50 Beschäftigten (Art. 6) |
| Mitteilung zum Lohngefälle | Mindestens 100 Mitarbeiter (Art. 9) |
Für Lohntransparenz in kleinen und mittleren Unternehmen la differenza principale è il reporting; in una PMI con poco personale HR e dati scarsamente strutturati, può convenire partire dai passi 1, 4 e 7 della checklist.
Checkliste zur Vergütungstransparenz: Die 8 Schritte zur Anpassung
Diese Checkliste Der Leitfaden zur Vergütungstransparenz fasst in acht Schritten – in der empfohlenen Reihenfolge – zusammen, wie die Richtlinie zur Vergütungstransparenz umgesetzt werden kann.
Schritt 1: Umfang, Mitarbeiter und Vergütungspositionen
Im ersten Schritt wird festgelegt, wer und was in den Vergleich einbezogen wird:
- Dazu gehören befristete und unbefristete Arbeitsverhältnisse, einschließlich Teilzeit- und Führungspositionen, ausgenommen sind jedoch Hausarbeit und Gelegenheitsarbeit (Art. 2).
- Die Vergütung umfasst das Grundgehalt sowie alle sonstigen Zahlungen, auch in Form von Sachleistungen (Art. 3).
- Dafür sind HR, die Personalverwaltung und die IT zuständig.
Schritt 2: Klassifizierung und Gewichtung der Positionen
Um die Gehälter zu vergleichen, müssen die Positionen vergleichbar sein.
- La job evaluation è il metodo che pesa ogni posizione con criteri predefiniti;
- Die Jobarchitektur ordnet sie in Familien und Ebenen ein.
- Dafür sind HR und Compensation & Benefits zuständig.
Schritt 3: Gleichwertige Kategorien
- Il pari valore è il perimetro di ogni confronto:Il lavoro di pari valore è una prestazione diversa con mansioni comparabili secondo i livelli di inquadramento del CCNL (D.Lgs. 96/2026, art. 4);
- la Direttiva considera competenze, impegno, responsabilità e condizioni di lavoro (Dir. 2023/970, art. 4). Il livello contrattuale, da solo, può non bastare per mansioni di natura diversa.
- Dafür sind HR und ein Arbeitsrechtsberater zuständig.
Schritt 4: Kriterien für die Festlegung der Vergütung
Jeder Lohnunterschied muss begründbar sein:
- Retribuzione iniziale, aumenti e progressioni seguono criteri oggettivi, neutri rispetto al genere, documentati e comunicabili. Con un CCNL firmato dalle organizzazioni comparativamente più rappresentative, il rinvio al contratto può rendere accessibili i criteri (art. 6);
- Die Unternehmenskomponenten müssen dokumentiert werden.
- Dafür sind die Abteilung „Compensation & Benefits“ und die Leitung HR zuständig.
Schritt 5: Geschlechtsspezifisches Lohngefälle und erforderliche Kennzahlen
HR e payroll calcolano gli indicatori dell'art. 9:
- Durchschnittliche Differenz: prozentuale Differenz zwischen den durchschnittlichen Vergütungsniveaus von Frauen und Männern.
- Medianabstand: derselbe Vergleich der zentralen Werte.
- Variable Komponenten: dieselben Unterschiede bei den Prämien und Zusatzleistungen sowie der Anteil der Empfänger nach Geschlecht.
- Quartile: Anteil von Frauen und Männern in jeder der vier Gehaltsstufen.
Schritt 6: Ursachen der Lücke und Abhilfemaßnahmen
Eine Zahl sagt nichts darüber aus, woher die Kluft stammt:
- Oaxaca-Blinder è un metodo statistico che scompone il divario in quota spiegata e non spiegata: la seconda è un'area da approfondire, non una prova di discriminazione. Il compa ratio è il rapporto tra retribuzione individuale e riferimento della posizione.
- Un divario medio di categoria di almeno il 5%, non giustificato né corretto entro sei mesi, richiede misure correttive nella valutazione congiunta (art. 10).
- Dafür sind die Abteilung „Compensation & Benefits“ und die Geschäftsleitung zuständig.
Schritt 7: Prozesse in Bezug auf Bewerber und Mitarbeiter
Transparenz betrifft auch die täglichen Abläufe:
- In den Stellenanzeigen werden das Einstiegsgehalt oder die Gehaltsspanne angegeben, und in den Vorstellungsgesprächen wird nicht nach dem bisherigen Gehalt gefragt (Art. 5).
- Anfragen von Mitarbeitern werden innerhalb von zwei Monaten beantwortet, wobei diese jährlich über dieses Recht informiert werden (Art. 7).
- Dafür sind die Bereiche Talent Acquisition, HR und die Linienmanager zuständig.
Schritt 8: Datenschutz und Berichte
L'ultimo passo unisce Datenschutz und Berichterstattung:
- Die Informationen gemäß den §§ 7, 9 und 10 entsprechen der DSGVO (Art. 11) und werden in Kategorien mit wenigen Beschäftigten zusammengefasst, um eine Identifizierung der Personen zu verhindern.
- Gli indicatori dell'art. 9, confermati dopo aver sentito i rappresentanti, vanno all'organismo di monitoraggio.
- Dafür sind HR, der Datenschutzbeauftragte und die IT-Abteilung zuständig.
Piano di transizione per la trasparenza retributiva: le fasi dell'adeguamento
Un piano di transizione per la trasparenza retributiva organizza gli 8 passi in fasi: è un piano interno, non un obbligo di legge. Ha senso come roadmap pluriennale di adeguamento alla trasparenza retributiva, perché il divario si comunica ogni anno da 250 dipendenti e ogni tre anni tra 100 e 249 (D.Lgs. 96/2026, art. 9): il cronoprogramma di adeguamento parte da queste scadenze.
| Phase | Schritte der Checkliste | Betroffene Funktionen |
| Diagnose | 1–3 | HR, Personalverwaltung, IT, Arbeitsrechtsberater |
| Analyse | 4–6 | Vergütung und Sozialleistungen, Leitung |
| Prozesse und Berichte | 7–8 | HR, Talentakquise, Datenschutzbeauftragter, Arbeitnehmervertreter (Art. 9 und 10) |
| Überwachung | Alle | HR und Richtung |
Wann man eine Software benötigt, um die Anforderungen an die Lohntransparenz zu erfüllen
Nei casi in cui si hanno informazioni e dati provenienti da più sistemi, scenari da simulare e calcoli da rendere ripetibili, torna molto utile un spezielles Tool zur Lohntransparenz das die Kluft misst und erklärt, simuliert die Korrekturmaßnahmen e ne stima il costo. Scelte e conformità restano in capo all'azienda.
Häufig gestellte Fragen
Gilt die Lohntransparenz auch für befristete Arbeitsverträge, Teilzeitverträge und Leiharbeitsverträge?
Sì per contratti a termine e part-time: il D.Lgs. 96/2026 si applica al lavoro subordinato a tempo determinato e indeterminato, anche dirigenziale (art. 2). Sono esclusi il lavoro domestico e intermittente. La somministrazione non è nominata: conviene verificarne il trattamento con il consulente del lavoro.
Reicht die Anwendung des CCNL aus, um die Vorschriften zur Lohntransparenz zu erfüllen?
No, non per tutti gli obblighi. Il rinvio al CCNL può assolvere l'obbligo di rendere accessibili i criteri retributivi (art. 6). Restano da gestire il diritto di informazione (art. 7), il report sul divario (art. 9) e le componenti decise in azienda.
I rappresentanti dei lavoratori devono essere coinvolti nell'adeguamento alla trasparenza retributiva?
Sì, in due casi. Il datore di lavoro conferma l'esattezza dei dati sul divario dopo averli consultati (art. 9). Se un divario di almeno il 5% non è giustificato né corretto entro sei mesi, svolge con loro la valutazione congiunta delle retribuzioni (art. 10).
Dalla checklist all'analisi
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Zusammenfassend
- Die wichtigsten Maßnahmen: Umfang, vergleichbare Positionen, neutrale Kriterien, Messung der Lücke, Informationen für Bewerber und Mitarbeiter.
- Das Gesetzesdekret 96/2026, das seit dem 7. Juni 2026 in Kraft ist, setzt die Richtlinie (EU) 2023/970 um.
- Unternehmen mit mindestens 100 Beschäftigten müssen auch das geschlechtsspezifische Lohngefälle melden; Unternehmen mit mindestens 150 Beschäftigten müssen dies erstmals bis zum 7. Juni 2027 tun.
Um zu verstehen, wie die Richtlinie zur Lohntransparenz umsetzen, sollte man methodisch vorgehen: Umfang, Positionen, Kriterien, Ermittlung der Lücke, Informationen und Berichte. Dieser Leitfaden für Verantwortliche in den Bereichen Vergütung und Sozialleistungen, Personalverwaltung und Arbeitsrechtsberater fasst zusammen Verpflichtungen, Unterschiede nach Unternehmensgröße, Checkliste In 8 Schritten und einem Übergangsplan zur Umsetzung der Lohntransparenz.
Lohntransparenz: Was müssen Unternehmen gemäß Richtlinie und Verordnung tun?
Im Rahmen der Lohntransparenz müssen Unternehmen die Lohngestaltung nachvollziehbar machen: objektive und neutrale Kriterien, Informationen für Bewerber und Mitarbeiter sowie – ab einer bestimmten Unternehmensgröße – Daten zum geschlechtsspezifischen Lohngefälle. Es wird viel über Lohntransparenz gesprochen, doch der Begriff bezieht sich auf die gesetzlichen Vorschriften zur Lohntransparenz.
Die Richtlinie (EU) 2023/970, die “Richtlinie zur Lohntransparenz“, legt gemeinsame Vorschriften für die Mitgliedstaaten fest; das Gesetzesdekret 96/2026 setzt diese in Italien um und bildet das “Gesetz zur Lohntransparenz” mit Verweisen auf den nationalen Tarifvertrag. Die wichtigsten Verpflichtungen:
| Verpflichtung | Was sieht der Entwurf vor? | Verweis auf das Gesetzesdekret 96/2026 |
| Objektive und neutrale Kriterien | Geschlechtsneutrale Einstufung und Vergütung | § 4 |
| Transparenz vor der Einstellung | Anfangsgehalt oder Gehaltsstufe; Verbot, nach der bisherigen Gehaltsentwicklung zu fragen | § 5 |
| Transparente Vergütungskriterien | Den Arbeitnehmern bekannte Vergütungs- und Beförderungskriterien | § 6 |
| Recht auf Information | Antwort innerhalb von zwei Monaten zu den individuellen und durchschnittlichen Werten nach Geschlecht | Artikel 7 |
| Mitteilung über die Lücke | Indikatoren zur Kluft, ab 100 Beschäftigten | Artikel 9 |
| Gemeinsame Bewertung | Bei den Vertretern gilt: Wenn die Differenz ≥5% weder gerechtfertigt noch korrekt ist | § 10 |
Die erste Meldung der Lücke ist für Unternehmen mit mindestens 150 Beschäftigten bis zum 7. Juni 2027 fällig (Art. 9). Bei festgestellten Diskriminierungen verweist Art. 13 auf Art. 41 des Gleichstellungsgesetzes (Gesetzesdekret 198/2006).
Um diese Daten kontinuierlich zu erfassen, kann man ein Software für Lohntransparenz.
Lohntransparenz und KMU: Was ändert sich je nach Unternehmensgröße?
Die Lohntransparenz betrifft auch KMU: Einige Verpflichtungen gelten für alle, andere erst ab einer bestimmten Mitarbeiterzahl.
| Verpflichtung | Wer ist beteiligt? |
| Neutrale Kriterien, Transparenz vor der Einstellung, Recht auf Information | Alle Arbeitgeber (§§ 4, 5, 7) |
| Transparente Vergütungskriterien | Alle; nicht verbindliche Kriterien für die wirtschaftliche Entwicklung bei weniger als 50 Beschäftigten (Art. 6) |
| Mitteilung zum Lohngefälle | Mindestens 100 Mitarbeiter (Art. 9) |
Für Lohntransparenz in kleinen und mittleren Unternehmen Der Hauptunterschied liegt im Berichtswesen; in einem KMU mit wenig Personal, HR und wenig strukturierten Daten kann es sinnvoll sein, mit den Schritten 1, 4 und 7 der Checkliste zu beginnen.
Checkliste zur Vergütungstransparenz: Die 8 Schritte zur Anpassung
Diese Checkliste Der Leitfaden zur Vergütungstransparenz fasst in acht Schritten – in der empfohlenen Reihenfolge – zusammen, wie die Richtlinie zur Vergütungstransparenz umgesetzt werden kann.
Schritt 1: Umfang, Mitarbeiter und Vergütungspositionen
Im ersten Schritt wird festgelegt, wer und was in den Vergleich einbezogen wird:
- Dazu gehören befristete und unbefristete Arbeitsverhältnisse, einschließlich Teilzeit- und Führungspositionen, ausgenommen sind jedoch Hausarbeit und Gelegenheitsarbeit (Art. 2).
- Die Vergütung umfasst das Grundgehalt sowie alle sonstigen Zahlungen, auch in Form von Sachleistungen (Art. 3).
- Dafür sind HR, die Personalverwaltung und die IT zuständig.
Schritt 2: Klassifizierung und Gewichtung der Positionen
Um die Gehälter zu vergleichen, müssen die Positionen vergleichbar sein.
- Die Stellenbewertung ist die Methode, bei der jede Position anhand vordefinierter Kriterien bewertet wird;
- Die Jobarchitektur ordnet sie in Familien und Ebenen ein.
- Dafür sind HR und Compensation & Benefits zuständig.
Schritt 3: Gleichwertige Kategorien
- Gleichwertigkeit ist der Maßstab für jeden Vergleich: Gleichwertige Arbeit ist eine andere Tätigkeit mit vergleichbaren Aufgaben gemäß den Einstufungsstufen des CCNL (Gesetzesdekret 96/2026, Art. 4);
- Die Richtlinie berücksichtigt Kompetenzen, Engagement, Verantwortung und Arbeitsbedingungen (Richtlinie 2023/970, Art. 4). Die vertragliche Ebene allein reicht möglicherweise nicht aus, um Aufgaben unterschiedlicher Art zu erfüllen.
- Dafür sind HR und ein Arbeitsrechtsberater zuständig.
Schritt 4: Kriterien für die Festlegung der Vergütung
Jeder Lohnunterschied muss begründbar sein:
- Einstiegsgehalt, Gehaltserhöhungen und Beförderungen richten sich nach objektiven, geschlechtsneutralen, dokumentierten und nachvollziehbaren Kriterien. Bei einem von den vergleichsweise repräsentativsten Organisationen unterzeichneten Tarifvertrag können die Kriterien durch Verweis auf den Vertrag zugänglich gemacht werden (Art. 6);
- Die Unternehmenskomponenten müssen dokumentiert werden.
- Dafür sind die Abteilung „Compensation & Benefits“ und die Leitung HR zuständig.
Schritt 5: Geschlechtsspezifisches Lohngefälle und erforderliche Kennzahlen
HR und die Personalabrechnung berechnen die Kennzahlen gemäß § 9:
- Durchschnittliche Differenz: prozentuale Differenz zwischen den durchschnittlichen Vergütungsniveaus von Frauen und Männern.
- Medianabstand: derselbe Vergleich der zentralen Werte.
- Variable Komponenten: dieselben Unterschiede bei den Prämien und Zusatzleistungen sowie der Anteil der Empfänger nach Geschlecht.
- Quartile: Anteil von Frauen und Männern in jeder der vier Gehaltsstufen.
Schritt 6: Ursachen der Lücke und Abhilfemaßnahmen
Eine Zahl sagt nichts darüber aus, woher die Kluft stammt:
- Oaxaca-Blinder ist eine statistische Methode, die die Lohnlücke in einen erklärten und einen unerklärten Anteil aufschlüsselt: Der unerklärte Anteil ist ein Bereich, der näher untersucht werden muss, und stellt keinen Beweis für Diskriminierung dar. Der „Compa Ratio“ ist das Verhältnis zwischen dem individuellen Entgelt und dem Referenzentgelt der Position.
- Eine durchschnittliche Abweichung innerhalb einer Kategorie von mindestens 5%, die nicht innerhalb von sechs Monaten begründet oder korrigiert wird, erfordert Korrekturmaßnahmen im Rahmen der gemeinsamen Bewertung (Art. 10).
- Dafür sind die Abteilung „Compensation & Benefits“ und die Geschäftsleitung zuständig.
Schritt 7: Prozesse in Bezug auf Bewerber und Mitarbeiter
Transparenz betrifft auch die täglichen Abläufe:
- In den Stellenanzeigen werden das Einstiegsgehalt oder die Gehaltsspanne angegeben, und in den Vorstellungsgesprächen wird nicht nach dem bisherigen Gehalt gefragt (Art. 5).
- Anfragen von Mitarbeitern werden innerhalb von zwei Monaten beantwortet, wobei diese jährlich über dieses Recht informiert werden (Art. 7).
- Dafür sind die Bereiche Talent Acquisition, HR und die Linienmanager zuständig.
Schritt 8: Datenschutz und Berichte
Der letzte Schritt verbindet Datenschutz und Berichterstattung:
- Die Informationen gemäß den §§ 7, 9 und 10 entsprechen der DSGVO (Art. 11) und werden in Kategorien mit wenigen Beschäftigten zusammengefasst, um eine Identifizierung der Personen zu verhindern.
- Die in Artikel 9 genannten Indikatoren, die nach Anhörung der Vertreter bestätigt wurden, werden an die Überwachungsstelle weitergeleitet.
- Dafür sind HR, der Datenschutzbeauftragte und die IT-Abteilung zuständig.
Übergangsplan zur Lohntransparenz: Die Phasen der Anpassung
Ein Übergangsplan zur Vergütungstransparenz gliedert die 8 Schritte in Phasen: Es handelt sich um einen internen Plan, nicht um eine gesetzliche Verpflichtung. Er ist als mehrjähriger Fahrplan zur Anpassung an die Lohntransparenz sinnvoll, da die Lohnunterschiede bei Unternehmen mit 250 oder mehr Beschäftigten jährlich und bei Unternehmen mit 100 bis 249 Beschäftigten alle drei Jahre offengelegt werden müssen (Gesetzesdekret 96/2026, Art. 9): Der Zeitplan für die Anpassung orientiert sich an diesen Fristen.
| Phase | Schritte der Checkliste | Betroffene Funktionen |
| Diagnose | 1–3 | HR, Personalverwaltung, IT, Arbeitsrechtsberater |
| Analyse | 4–6 | Vergütung und Sozialleistungen, Leitung |
| Prozesse und Berichte | 7–8 | HR, Talentakquise, Datenschutzbeauftragter, Arbeitnehmervertreter (Art. 9 und 10) |
| Überwachung | Alle | HR und Richtung |
Wann man eine Software benötigt, um die Anforderungen an die Lohntransparenz zu erfüllen
In Fällen, in denen Informationen und Daten aus mehreren Systemen vorliegen, Szenarien simuliert und Berechnungen wiederholbar gemacht werden sollen, erweist sich ein spezielles Tool zur Lohntransparenz das die Kluft misst und erklärt, simuliert die Korrekturmaßnahmen und schätzt die Kosten dafür. Die Entscheidungen und die Einhaltung der Vorschriften liegen weiterhin in der Verantwortung des Unternehmens.
Häufig gestellte Fragen
Gilt die Lohntransparenz auch für befristete Arbeitsverträge, Teilzeitverträge und Leiharbeitsverträge?
Ja, für befristete und Teilzeitverträge: Das Gesetzesdekret 96/2026 gilt für befristete und unbefristete Arbeitsverhältnisse, auch in Führungspositionen (Art. 2). Ausgenommen sind Hausarbeit und Gelegenheitsarbeit. Die Leiharbeit wird nicht ausdrücklich erwähnt: Es empfiehlt sich, die diesbezügliche Regelung mit einem Arbeitsrechtsberater zu klären.
Reicht die Anwendung des CCNL aus, um die Vorschriften zur Lohntransparenz zu erfüllen?
Nein, nicht für alle Verpflichtungen. Der Verweis auf den Tarifvertrag kann die Verpflichtung zur Offenlegung der Vergütungskriterien (Art. 6) erfüllen. Das Recht auf Information (Art. 7), der Bericht über das Lohngefälle (Art. 9) und die im Unternehmen festgelegten Komponenten müssen weiterhin geregelt werden.
Sollen die Arbeitnehmervertreter in die Umsetzung der Lohntransparenz einbezogen werden?
Ja, in zwei Fällen. Der Arbeitgeber bestätigt die Richtigkeit der Angaben zum Lohngefälle, nachdem er diese eingesehen hat (Art. 9). Wird ein Gefälle von mindestens 5% nicht innerhalb von sechs Monaten begründet oder korrigiert, führt er gemeinsam mit den Betroffenen eine gemeinsame Bewertung der Vergütungen durch (Art. 10).
Von der Checkliste zur Analyse
Wir können Ihnen zeigen, wie Alveria Pay Transparency die Messung, Analyse und Dokumentation der Lohnunterschiede anhand Ihrer Daten unterstützt.